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Alpencross-Special II: Val Mora - Adamello Route Termin: 5. bis 11. August 2012 

Unser „Alpencross Spezial – Nur für Frauen“ durch Zentralalpen und Brenta ist jedes Jahr ein so grosser Erfolg, dass wir weitere Pläne schmiedeten. Herausgekommen ist eine absolute Traumtour durchs Val Mora und die Adamello-Region. Natürlich auch wieder nur für Frauen und geführt von einer Frau!

Du wirst eine der wunderschönsten und naturbelassensten Routen durch die Alpen überhaupt erleben. Zunächst fahren wir über den Fernpass bis ins Oberinntal mit seinen rätischen Höfen und weiter ins Engadin bis nach Scuol. Von dort geht es durch den Schweizer Nationalpark ein atemberaubend schönes Tal hinauf zu einem der wenigen Alpenpässe, die allein zu Fuss oder mit dem Mountainbike überwunden werden können: Auf traumhaftem Trail fahren wir über den Pass da Costainas. Später kommen wir durch eines der spektakulärsten Hochtäler der Alpen überhaupt, durchs Val Mora. Hier ist alles fast vollkommen naturbelassen und es gibt keine Strassen weit und breit. Ein grossartiges Erlebnis! Es folgen weitere spektakuläre Pässe wie Passo Vervo, Passo Mortirolo mit grandiosem Blick in die Adamello Region oder Passo Croce Domini. Über die wunderschöne Szenerie des Lago d´Idro mit wunderschönen Bergdörfern kommen wir schließlich zum legendären Passo Tremalzo, der uns über die typischen Gardaseetrails zum begehrten Ziel nach Riva del Garda führen wird.

Komm mit uns, fahr in entspannter Atmosphäre die einzigartig schöne Route von Ehrwald nach Riva del Garda. Entdecke den Pass da Costainas, das Val Mora, die Adamello-Region und freue Dich auf landestypische Köstlichkeiten und den Zauber der Alpentrails. Gemeinsam schaffen wir das!

In Kooperation mit www.mountainbike-tours.eu haben wir diesen speziellen Alpencross konzipiert. Dort könnt Ihr auch online buchen!

Termin: 5. bis 11.08.2012

Tourablauf:

  • Eigene Anreise und eigene Übernachtung am Samstag den 4.08.2012 nach Ehrwald. Bei der Bildung von Fahrgemeinschaften helfen wir gerne.
  • Einchecken im Hotel / später gemeinsamer Bikecheck
  • Treffen und Kennenlernen in der Hotelbar mit Wellcome-Prosecco
  • Gemeinsames Abendessen
  • Informationen über Streckenführung und Höhenprofil der kommenden 6 Alpencross-Etappen
  • Briefing zum Streckenprofil und Höhenprofil für die erste Etappe
  • Information über Organisation der Tour: Gepäcktransport, Unterkünfte und Rücktransfer
  • lockeres Ausklingen des Abends 

Eckdaten:

  • Gesamtkilometer 380 km
  • Gesamthöhenmeter 9400 hm
  • Kilometer pro Tag im Schnitt 63 km
  • Höhenmeter pro Tag im Schnitt 1500 hm
  • 6 Etappen


Highlights: Pass da Costainas (2250m) - Val Mora (2200m) - Passo Mortirolo (1800) - Passo Croce Domini (1900m) - Passo Tremalzo (1850m)
Etappenorte: Ehrwald - Ried/Prutz - S-Charl - Valdidentro - Edolo - Lago di Idro - Riva del Garda

 

Reisepreis: 890,00Euro

Im Preis enthaltene Leistungen:

  • 6 x Übernachtungen mit Frühstück
  • 3 x Halbpension
  • Gepäcktransport - Dein Zusatzgepäck wird täglich transportiert und erwartet Dich bei Ankunft im Hotel, so dass Du nur einen Tagesrucksack tragen musst
  • Begleitfahrzeug
  • Rücktransfer von Riva del Garda nach Ehrwald
  • Roadbook mit Höhenprofilen
  • Tourguiding
  • Reparaturservice
  • Finishershirt

Gruppengröße: mind. 6 - max. 8 Bikerinnen

 




Alpencross-Spezial - Nur für Frauen - Die Details

Tag 1: Ehrwald - Ried/Prutz

  • Kilometer: 70 km
  • Höhenmeter: 1000 hm
  • Zeit: ca. 6 Std.

Nach einer kurzen Einrollphase auf Asphalt führt uns ein Waldweg durch den märchenhaften Lärchenwald Richtung Biberwier. Auf einem Panoramaweg oberhalb der Fernpassstraße vorbei am malerischen Blindsee gelangen wir zur Fernpasshöhe. Wir bewältigen die ersten Höhenmeter auf einem leicht zu fahrenden Wald und Schotterweg, an dessen Ende wir auf die Fernpassstraße stossen. Hier überqueren wir die Straße und biken auf Schotterwegen Richtung Schloß Fernstein und Fernsteinseen. Trails, Wald- und Schotterwege wechseln sich ab und geben uns von hier oben herrliche Blicke auf die Fernsteinseen. Ab Nassereith fahren wir auf einem Waldweg via Strad nach Imst. Am Bahnhof in Imsterau treffen wir auf den Trail des Jakobswegs und fahren via Kronenburg oberhalb von Landeck auf den Inntalweg. Der Inntalweg bringt uns ganz entspannt radelnd zu unserem Hotel in Prutz oder Ried.

Tag 2: Ried/Prutz - S-Charl

  • Kilometer: 60 km
  • Höhenmeter: 1500 hm
  • Zeit: ca. 7 Std.

Nach ausgiebigem Bikerfrühstück fahren wir auf dem Radweg via Claudia Augusta am Inn entlang in Richtung Kajetansbrücke durch das schöne Oberinntal mit seinen rätischen Höfen. Kurz hinter der Kajetansbrücke am Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien fahren wir entlang der wilden Finstermünzschlucht dem Schweizer Grenzort Martina entgegen. Hier wechseln wir von der Straße zunächst auf den Radweg und bei San Nicla auf einen schönen Waldweg und fahren den Inn entlang bis Sur En. Nach einer kurzen Pause geht es weiter ohne nennenswerte Steigungen nach Scuol. Hier beginnt der Anstieg durch das wildromantische Tal nach S-Charl. Das schmale Sträßchen windet sich ca. 12 km dem Fluß Clengia entlang und endet in der ehemaligen Bergarbeitersiedlung S-Charl im Parc Naziunale Svizza auf 1800 Meter Höhe. Hier werden wir in einem rustikalen Schweizer Alpengasthof eine fantastische Nacht mitten im Alpenpanorama erleben.

Tag 3. S-Charl/Schweiz - Valdidentro

  • Kilometer: 60 km
  • Höhenmeter: 1400 hm
  • Zeit: 5 -7 Std.

Heute verlassen wir das Unterengadin und fahren über den durchgehend fahrbaren Pass da Costainas (2250 Meter Höhe). Der Pass da Costainas ist einer der wenigen Alpenpässe, die ausschließlich zu Fuss oder mit dem Mountainbike überwunden werden können. Die anschließende Abfahrt ist ein absoluter Genuss. Im Val Müstair (1600 Meter Höhe) angekommen geht es auch gleich wieder den Berg hinauf in das faszinierende Hochtal Val Mora auf 2230 Meter Höhe und mit etwas Glück bekommen wir hier die Gämsen vom Val Mora vor die Linse. Das Val Mora ist ein wundervolles naturbelassenes Tal, das seinesgleichen sucht. Ein absoluter Traumtrail erwartet uns hier. Am Ende des ca. 10 Kilometer langen Tales gelangen wir auf einen am Hang entlang führenden Trail, der uns zum Lago di Fraele bringt. Hier passieren wir die grüne Grenze und sind in Bella Italia angekommen. Dem Lago di Fraele und dem direkt angrenzenden Lago di Cancano folgen wir auf Schotterwegen bis zu den Torri di Fraele, Türme einer alten Ruine hoch über dem Valdidentro mit Blick auf den 3.500 Meter hohen Adamello mit seinem Gletscher. Von hier sehen wir auch die nicht enden wollenden Serpentinen hinunter ins Tal – ein atemberaubender Anblick. Wir übernachten im Valdidentro in einem sehr schönen Hotel.

Tag 4: Valdidentro - Monno/Edolo

  • Kilometer: 60 km
  • Höhenmeter: 1700 hm
  • Zeit: ca. 7 Std.

Unsere heutige Tour führt über den Passo Verva und Passo Mortirolo nach Monno. Zunächst rollen wir gemütlich auf Wald und Schotterwegen nach Arnoga. Hier beginnt für uns die steile Schotterauffahrt zum Passo Verva auf 2300 Meter Höhe. Diese einsame italienische Berglandschaft über dem Valtellina ist absolut beindruckend und wir genießen die grandiosen Panoramen der Adamello Berge. Es folgt eine Schotterabfahrt hinunter nach Grosio und dann haben wir noch den berühmten Passo Mortirolo vor uns. Ein schmales Sträßchen, oft schon Bergetappe beim Giro Italia, führt hinauf zum Mortirolo. Im oberen Bereich lesen wir die von den Fans auf den Asphalt gepinselten Motivationsmarken für die Radsportler. Uns motiviert vor allem die grandiose Berglandschaft des Valtellina. Nach der Passhöhe auf 1800 Metern fahren wir ca. 2 Kilometer hinunter zum herrlich gelegenen Rifugio Belvedere. Von der Terrasse des Rifugios genießen wir das Panorama der umliegenden Berge.

Tag 5: Monno/Edolo - Lago di Idro

  • Kilometer: 80 km
  • Höhenmeter: 1700 hm
  • Zeit: ca. 8 Std.

Wir starten heute mit einer rasanten Abfahrt auf einem kleinen Bergsträsschen hinunter nach Monno und biken dann weiter nach Edolo und machen dort im Talgrund richtig Strecke bis wir in Breno ankommen. Ab Breno werden wir uns dann voller Elan in die Auffahrt zum Passo Croce Domini, einer alten Militärstrasse, stürzen. Auf halber Strecke zum Passo füllen wir unsere Speicher in einem schönen kleinen Bergdorf mit italienischer Pasta auf, um im Anschluss einen der schönsten und anspruchsvollsten Alpenpässe inmitten der Adamello-Gruppe auf 1890 Meter Höhe zu erklimmen. Die folgende Abfahrt hinunter zum Lago d´ Idro durch das Valle Dorizzo und das Val del Caffaro lassen unsere Herzen höher schlagen.

Tag 6: Lago di Idro - Riva del Garda

  • Kilometer: 55 km
  • Höhenmeter: 1750 hm
  • Zeit: 6 - 8 Std.

Der perfekte und krönende Abschluss unserer Alpenüberquerung steht auf dem Programmzettel. Wir biken über den legendären Tremalzopass hinunter zum Lago di Garda. Zunächst starten wir am Lago d´ Idro und fahren auf einer Seitenstraße in Richtung Storo. Eine geeignete Strecke zum Einrollen und zur Einstimmung auf die folgende Auffahrt zum Passo Ampona. Die knapp 350 Höhenmeter zum Ampona bringen wir locker hinter uns und steigen hier in die Passtraße hoch zum Rifugio Tremalzo ein. Auf 12 Kilometern Länge schlängelt sich der Weg serpentinenartig hinauf zur Passhöhe, kurze Rast am Rifugio Tremalzo und wir biken auf einem Schotterweg hoch zum Tremalzo Tunnel. Ab hier geht es tendenziell bis nach Riva nur noch bergab auf den berühmten groben Schotterwegen und Gardaseetrails. Am Punta Larici angekommen genießen wir eine unbeschreibliche Aussicht! Wir können den Lago di Garda in seiner beeindruckenden Schönheit sehen. Weiter geht es zum kleinen Bergdorf Pregasina hinunter und wir fahren die alte Ponalestrasse mit herrlichem Blick auf den See bis zum Hafen von Riva del Garda. Und dann lasst Euch überraschen……..Am Abend treffen wir uns zum gemütlichen Abendessen bei Iris`s Lieblingsitaliener zur Finishershirt-Übergabe.


Anforderungen an Ausdauer und Fahrtechnik:

Ausdauer:
Regelmäßiges Ausdauertraining / Biken wird empfohlen. 400 Höhenmeter sollten durchgehend am Stück in einer Zeit von etwa 1 bis 1,5 Stunden (je nach Untergrund) zu schaffen sein, ohne sich völlig zu verausgaben.

Fahrtechnik:
Die Wege und Trails sind durchgehend fahrbar und stellen keine besonders hohen Anforderungen an die Fahrtechnik. Erfahrungen im Schotter sind von Vorteil. Wer an einem Fahrtechnikkurs bei Iris teilgenommen hat, wird gut zurecht kommen.
 

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